Stimmen zur ReWiG

Stimmen zur ReWiG

Prof. Dr. Margrit Kennedy, Autorin von “Regionalwährungen. Neue Wege zu nachhaltigem Wohlstand” u.a.

http://www.margritkennedy.de; www.monneta.org

“Seit einem Jahr gibt es in München eine neuartige Initiative, die in der Rechtsform einer Genossenschaft Regionales Wirtschaften mit zukunftsfähigen Wirtschaftssystemen zu verbinden sucht.Eine Besonderheit der ReWiG ist, dass sie Beteiligungen der Bürger über Genussrechte an Unternehmen ermöglicht, und diese Unternehmen nach besonderen Kriterien auswählt. Sind sie wesentlich für zukunftsfähiges Wirtschaften? Sind sie bereit eine Komplementärwährung zu akzeptieren? Oder werden sie Mitglied einer Tauschgemeinschaft, die sowohl professionelle wie auch private Angebote umfasst und nicht eurogedeckt, sondern sachwertgedeckt ist?Damit versucht die ReWiG eine ganz neue Art von in sich geschlossenen Wirtschaftskreisläufen, die gleichzeitig mit anderen Wirtschaftskreisläufen kompatibel ist, zu schaffen.

Ich kann mir vorstellen, dass die Komplexität des Ansatzes ein Erfolgsrezept sein könnte um in der Großstadt München viele Menschen anzusprechen und in das Modell einzubinden. Das hoffe ich und wünsche ich der ReWiG.”

Martin Schmidt-Bredow, Dipl.-Kfm., Wirtschaftsgeograf, Mitbegründer der Zeitbank

“Die vernetzte Kombination aus aktivem Wirtschaften, nachhaltigen Firmenanteilen und komplementärem Geld halte für zukunftsweisend und aussichtsreicher als die bisherigen isolierten Projekte mit komplementären Währungen.”

 

 

 

Christian Hiß, Gründer und Vorstand der Regionalwert AG Eichstetten

www.regionalwert-ag.de

“Dem regionalen Wirtschaften gehört die Zukunft! Jede Form, die es ermöglicht, dass Wirtschaftskreisläufe regional, sozial und ökologisch gestaltet werden können, tragen zu den erforderlichen Lösungen drängender Herausforderungen bei.Sei es
- die Versorgungssicherheit mit guten Nahrungsmitteln,
- die Sicherstellung offener genetischer Ressourcen,
- die vielfältige Gestaltung der Kulturlandschaft,
- die Einbindung der Menschen in der Region in die Zukunftsgestaltung ihres Lebensumraums,
- die Rückbindung des Kapitals an reale Vorgänge oder
- die Vermeidung von klimaschädlichen Produktionstypen,
alles kann und muss im regionalen Kontext, sinnvoll und überschaubar
aufgebaut werden.”

Christian Felber, Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien, Autor von “Gemeinwohl-Ökonomie” u.a., Mitbegründer von Attac Österreich

www.christian-felber.at; www.gemeinwohl-oekonomie.org

Im regionalen, sozialen, solidarischen, ökologischen, kooperativen und demokratischen Wirtschaften liegt die Zukunft – der große Vorteil: alle können vor der eigenen Haustüre mitmachen und ihren persönlichen Beitrag zum großen Wandel leisten.”